Niederländische Aufsichtsbehörde verhängt Geldstrafe von 824,99 Millionen EUR gegen Uber wegen Verstößen bei der automatisierten Fahrer-Deaktivierung
Bußgeld: EUR 824.99 million
Die Autoriteit Persoonsgegevens (AP) verhängte am 21. August 2026 eine Geldstrafe von 824,99 Millionen EUR gegen Uber wegen vollautomatisierter Entscheidungsfindung, die Fahrer betrifft. Diese Entscheidung resultierte aus Ubers Praxis, Fahrerkonten automatisch zu deaktivieren, basierend auf mutmaßlichem Betrug oder niedrigen Kundenbewertungen. Die AP stellte fest, dass diese Maßnahmen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (AVG) verstießen, da es keine menschliche Überprüfung gab.
Die AP stellte fest, dass Ubers Software das Fahrerverhalten und die Kundenbewertungen überwachte, was zu automatischen Kontodeaktivierungen führte, wenn Betrug vermutet wurde oder die Bewertungen zu niedrig waren. Dieser Prozess, der zwischen 2018 und 2022 stattfand, bedeutete, dass Fahrer Einkommen verloren, ohne dass ihre Situation von einem Menschen beurteilt wurde. Die AP kam auch zu dem Schluss, dass Uber die Fahrer nicht ausreichend über diese automatischen Entscheidungsprozesse informierte, die das Unternehmen inzwischen eingestellt hat. Die Untersuchung begann, nachdem 171 französische Fahrer die Ligue des droits de l’Homme (LDH) kontaktiert hatten, was zu einer Beschwerde bei der französischen Datenschutzbehörde führte. Die AP führte die Untersuchung durch, da Ubers europäischer Hauptsitz in den Niederlanden liegt, wobei sie den One-Stop-Shop-Mechanismus der AVG nutzte und ihre Entscheidung mit anderen europäischen Aufsichtsbehörden koordinierte. Uber hatte im Jahr 2025 einen weltweiten Umsatz von etwa 44,5 Milliarden EUR, und die Höhe der Geldstrafe entspricht der Standardmethodik, die Geldbußen von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens zulässt.
Die wiederkehrende Herausforderung der automatisierten Entscheidungsfindung, die die Existenzgrundlage von Einzelpersonen beeinträchtigt, insbesondere ohne menschliches Eingreifen, zieht weiterhin die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden auf sich, wie die Geldstrafe der AP in Höhe von 824,99 Millionen EUR beweist.
Originaltitel: Uber krijgt boete van bijna 825 miljoen euro voor geautomatiseerd blokkeren van chauffeurs | Autoriteit Persoonsgegevens Overslaan en naar de inhoud gaan Menu Sluit menu Hoofdnavigatie Home Thema’s Actueel Documenten Contact FG's Actieknoppen Datalek melden Klacht indienen Topnavigatie Over de Autoriteit Persoonsgegevens EDPB Werken bij Pers Woordenboek Nederlands English Filter zoek resultaten Zoeken binnen website Zoeken Kruimelpad Home Actueel Uber krijgt boete van bijna 825 miljoen euro voor geautomatiseerd blokkeren van chauffeurs
General Data Protection Regulation (AVG)
- Wen das bindet
- Organisationen, die personenbezogene Daten durch vollautomatisierte Entscheidungsfindung verarbeiten, die Einzelpersonen erheblich beeinträchtigt, müssen eine menschliche Überprüfung und eine angemessene Informationsbereitstellung gewährleisten.
- Was sich geändert hat
- Die Autoriteit Persoonsgegevens bestätigte, dass vollautomatisierte Entscheidungen, die zu Einkommensverlusten für Einzelpersonen führen, ohne menschliche Überprüfung gegen die Datenschutz-Grundverordnung (AVG) verstoßen.
- Worauf zu achten ist
- Organisationen sollten den Ausgang von Ubers angekündigtem Einspruch gegen die Geldstrafe beobachten, der weitere Klarheit über die Durchsetzung von Regeln zur automatisierten Entscheidungsfindung schaffen könnte.
- Was das nicht bedeutet
- Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass jede automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten verboten ist, sondern zielt speziell auf vollautomatisierte Entscheidungen mit erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf Einzelpersonen ohne menschliche Aufsicht ab.
Noch offen: Uber hat seine Absicht bekannt gegeben, Einspruch gegen die Geldstrafe einzulegen, was bedeutet, dass der endgültige Betrag oder die zugrunde liegende Entscheidung sich noch ändern kann.
An Ihr Team weiterleiten
Die Autoriteit Persoonsgegevens verhängte am 21. August 2026 eine Geldstrafe von 824,99 Millionen EUR gegen Uber wegen vollautomatisierter Deaktivierungen von Fahrerkonten, was unterstreicht, dass Organisationen eine menschliche Überprüfung für automatisierte Entscheidungen gewährleisten müssen, die Einzelpersonen erheblich beeinträchtigen.